Pressezitate

8. Mai 2012 / Aargauerzeitung


Die Brass Band Imperial Lenzburg bot mit dem Perkussions-Ensemble Quadrums ein Doppelkonzert

Für ein Gemeinschaftskonzert lud die Imperial Brass Band aus Lenzburg das Perkussions-Ensemble Quadrums in den Gemeindesaal von Möriken. Der Konzertabend, der das zahlreiche Publikum vollauf zu begeistern wusste, gipfelte in der Uraufführung der Komposition «Lucky Streak» aus der Feder der Luzernerin Luzia von Wyl

Wütend, trotzig, lebensbejahend

......Nach einer kurzen Pause, die auch für einen ausführlichen Umbau genutzt wurde, betraten Raphael Christen, Christof Estermann, Thomas Limacher und Hans Patrick Surek die Bühne. Wie Thomas Limacher zur Begrüssung erzählte, hat das Engagement im Ensemble Quadrums die vier klassisch ausgebildeten Perkussionisten von Küttigen über Oberentfelden schon bis nach Tokio geführt.

Das Ensemble verbindet bei seinen Auftritten anspruchsvollste Werkinterpretationen mit unaufdringlichem Charme und Witz. 

Limacher, der an einer Stelle des Konzerts kurz hinter der Bühne verschwand, um mit einem Satz Noten zurückzukehren, meinte, dies sei der Beweis, dass auch Perkussionisten, gegen jedes Gerücht, fähig seien, Musiknoten zu lesen.

Auf dieses Intermezzo folgte der berauschende Vortrag des bekannten «Marimba Spirituals» von Minoru Miki, in dem Eindrücke der Hungersnot in Afrika verarbeitet werden. Wütend, trotzig und immer lebensbejahend war die Interpretation des Ensembles, das mit erneutem, lang anhaltendem Applaus verdankt wurde.

Zum Schluss des Konzerts nahm auch die Imperial Brass Band wieder auf der Bühne Platz. Zusammen mit Quadrums wurde die Uraufführung von «Lucky Streak» präsentiert. Ein Werk für Schlagzeug-Quartett und Brass Band, in dem die Komponistin Luzia von Wyl, die sich im Publikum befand, die Frage nach anhaltendem Glück stellt und zeigt, wie facettenreich Glückseindrücke sein können.





12. Juli 2008  / Jungfrau Zeitung


Rhythmisches Feuerwerk im Kursaal

Am Mittwochabend wurde das Jungfrau Music Festival in Interlaken mit dem University of Texas Ensemble eröffnet. Das Orchester aus den USA ist eines der begehrtesten der Welt und sorgte mit seinem Konzert für einen fulminanten Start ins Festival. Am Donnerstagabend ging die Konzertreihe mit einem weiteren Feuerwerk weiter, diesmal aber (fast) ausschliesslich mit Rhythmusinstrumenten. «Percussion Live» war das Leitmotiv des Abends. «Heute Abend könnte die Post abgehen» – mit diesen Worten nahm der OK-Präsident Robert Grob die Show der beiden Ensembles vorweg. Auf dem Programm standen Auftritte von QuaDrums, einem Schweizer Perkussionisten-Quartett, und vom Crescendo Percussion Ensemble aus den Niederlanden.

QuaDrums überzeugte mit breitem Können

Die vier Schweizer von QuaDrums überzeugten mit ihrer Vielseitigkeit. Sie setzten eine äusserst breite Palette von Schlaginstrumenten ein und bewiesen ihr vielseitiges Können. Den Einstieg gestalteten die vier Perkussionisten spannend. Einer nach dem anderen trat auf die Bühne und ergänzte die Rhythmusfragmente des Vorgängers, bis sich schliesslich vollständige Klangbilder und richtige Melodien ergaben. Das Quartett, das sich stilistisch zwischen World Music, Jazz und zeitgenössischer Schlagzeugmusik bewegt, spielte unbekannte Stücke ebenso wie gängige. Ein Klassiker war «La Bamba», interpretiert mit Marimbafon und Schlagzeug. Nicht nur die ausgesprochene Vielzahl von Schlaginstrumenten, sondern auch der bunte Mix von Stücken aus verschiedenen Kulturkreisen trug dazu bei, dass der Auftritt von QuaDrums unterhaltsam war. Die vier Musiker hatten sichtlich Spass auf der Bühne.



26. Oktober 2008 / Jungfrau Zeitung


Vier Schlagzeuger - unzählige Rhythmusinstumente

Quadrums spielten in der Aula Brienz

Eine Vielzahl von Rhythmusinstrumenten sind die «Arbeitsgeräte» von Quadrums. Die vier Schlagzeuger aus der Innerschweiz boten eine gewaltige Darbietung.

Das Rhythmus-Quartett Quadrums Percussion Performance ist nicht ganz unbekannt im Mikrokosmos Jungfrau. Bereits im Sommer begeisterten die vier Schlagzeuger das Publikum im Casino Kursaal Interlaken. Im Rahmen des Jungfrau Music Festivals traten sie damals am «Live Percussion»-Abend auf. An diesem Wochenende, eine Jahreszeit später, spielten sie in Brienz. «Wir freuten uns schon 'rüdig', wieder über den Brünig zu kommen», meinte Bandmitglied Thomas Limacher. Auch Organisatorin Helen Furrer von der Kulturellen Vereinigung Brienz und Umgebung (KUVE) freute sich auf das Konzert: «Ich habe Quadrums schon in Thun gesehen, die Darbietungen waren gewaltig. Es ist natürlich schön, dass wir Künstler eines solchen Formats nach Brienz holen konnten.»

Feine Takte zu Beginn

Dass Quadrums nicht nur ihre Instrumente beherrschten, sondern auch abwechslungsreiche Showelemente einbringen, zeigten sie bereits zu Beginn des Konzerts. Es war nicht ein fulminanter Start mit viel Getöse. Die ersten feinen Takte schlugen sie nicht auf Vibra- oder Marimbaphon, sondern mit Stöcken, die ein bisschen aussahen wie längliche Schwimmhilfen. Doch anders als die Hilfsmittel im Schwimmbad waren die Stöcke, denen die Musiker die ersten Töne entlockten. stabiler. Von den Stöcken wechselten die vier Schlagzeuger nach und nach auf die grossen Instrumente. Und dann spielten sie zu viert auf dem grossen Marimbaphon. Die Show hinter dem grossen Instrument zog sich weiter. Quadrums wussten gekonnt, ihre Darbietungen mit viel Witz vorzutragen. Nach dem «Showblock» mit der Interpretation von eher bekannteren Melodien wechselten sie die Stilrichtung zum Jazz. Beim Stück «Karussell» zeigte die Band, mit welcher Vielfalt schon fast sphärische Klänge mit Hilfe von Vibraphon und Marimbaphon möglich sind.

Vom Jugoslawien-Krieg zu ungarischen Tänzen

Ein weiteres Stück war unter dem Einfluss des Jugoslawien-Krieges komponiert worden. Eine weniger eingängige Melodie trug das Stück zum aggressiveren zweiten Teil, der dann umso gewaltiger wirkte. Ein lauter Gewaltausbruch entfaltete imposante Wirkung. Melodien wechselten sich mit «Lärm» ab. Man konnte sich fast im Krieg unter Sperrfeuer vermuten. Das komplexe Stück liess den vier Musikern nun keine Zeit mehr für Showelemente. Sie waren sehr konzentriert. Nach diesem imposanten Spektakel gab es eine kleine Pause, «um die Ohren zu lüften», wie die Musiker lachend erklärten. Im zweiten Teil ging es dann weniger gewaltig zu und her. Beeindruckend war aber anschliessend die Interpretation von Brahms ungarischen Tänzen. Das klassische Stück des deutschen Komponisten, das ursprünglich für Klavier zu vier Händen geschrieben wurde, schien wie geschaffen für Marimbaphon und Vibraphon. Quadrums überzeugten mit ihrem Können am Freitag, 24. Oktober, in Brienz. Mit einem packenden und mitreissenden griechischen Volkstanz verabschiedeten sich die vier Musiker vom begeisterten Publikum.



 14. Januar 2002 / Aargauer Zeitung


...Mit viel Pepp, Witz und Unbekümmertheit entlockten sie ihren Trommeln und dem Marimbaphon (...) die originellsten Töne und spielten sich mit ihrer kraftvollen und energiegeladenen Performance geradewegs in die Herzen des beeindruckten Publikums.



19. März 2002 / Aargauer Zeitung


.....Sie drehen und wenden sich elegant und schnell, hantieren mit Schlägel, Stab und Händen auf einer Bühne, die mehr musikalische Zauberwerkstatt ist als neutrales Konzertpodium. Marimbaphon, Trommeln, Tomtom, Becken, Glocken und alles was rhythmisch geschlagen werden kann – selbst afrikanisches Kürbisgemüse – bilden einen bunten Perkussionsdschungel um die vier Musiker.(...)

Das Publikum, darunter viele ganz junge Zuhörer, lebt mit. Es staunt, ist hingerissen von der Brillanz der Musiker, von der Perfektion und Präsenz: Ein mitreissendes Erlebnis, für das die "QuaDrums" mit Beifallsstürmen überschüttet und immer wieder auf die Bühne zurückgeholt werden.








Rock Song

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   © Hans Patrick Surek 2014